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Tagesgeldkonto
Tagesgeldkonto, ja! Aber welches? Einige Tagesgeldkonten im Vergleich!
Ein Tagesgeldkonto hat folgende Vorteile: Sie können Ihr Geld attraktiv anlegen und bleiben trotzdem flexibel. Denn Sie haben hier die Möglichkeit, jederzeit auf das Ersparte zuzugreifen. Folgende Anbieter bieten Top-Zinsen:
| Anbieter | | Zinssatz | |
|  | Tagesgeld CashOne | 4.05 % 1) | » zum Anbieter |
|  | Depotkonto | 4 % 2) | » zum Anbieter |
|  | Tagesgeld PLUS | 3.8 % 3) | » zum Anbieter |
|  | DBK-Cash | 3.8 % 4) | » zum Anbieter |
|  | Tagesgeldkonto | 3.5 % 5) | » zum Anbieter |
|  | Extra-Konto | 3 % 6) | » zum Anbieter |
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1) Zinssatz gültig ab 10.07.2007 bestehend aus: 1.) variablem Basiszinssatz von 3,8% p.a. bis 500.000 Euro; 2,00% p.a. über 500.000 Euro; 2.) garantierter Bonuszins von 0,25% p.a. für neues Geld. Nur Guthaben, welches den Kontostand zum Stichtag 01.05.2007 überschreitet, kann mit dem Bonuszins verzinst werden. Dieser Bonuszins ist gültig bis 31.12.07 und gilt nicht für Geld, das von der Frankfurter Sparkasse überwiesen wird. 2) Zinssatz variabel. Zinsen bis maximal EUR 20.000,– darüber 2,7 %. 3) Zinssatz beträgt 3,8 % p. a. und ist variabel. Anlagebeträge, die über 30.000 Euro hinaus gehen, werden mit 0,5 % p. a. verzinst. 4) DKB-VISA-Card-Guthabenkonto mit täglicher Verfügbarkeit und Verzinsung ab dem ersten Euro. Zinssatz variabel, ab 16.07.2007, bis 15.07.2007 Zinssatz p.a. 3,55%. 5) Bei Online-Kontoführung, Zinssatz variabel, Stand 01.06.2007. 6) Zinssatz variabel, zuletzt geändert am 01.02.2007.
Alle Angaben ohne Gewähr. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und spiegelt nicht den kompletten Markt wieder. Es kann nicht garantiert werden, dass alle Angebote von Tagesgeldkonten dargestellt werden. Stand 20.03.2007.
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Was ist denn ein Tagesgeldkonto und welche Vorteile bietet es?
Kurzfristig sind Geldbeträge auf Tagesgeldkonten meist am Besten aufgehoben. Im Vergleich zu Sparbüchern generiert man auf diversen Tagesgeldkonten das Vierfache an Zinserträgen. Im Durchschnitt zahlen Kreditinstitute für Spareinlagen in Höhe von ca. 1000 Euro zwischen 0,5% und 1,0%. Jedoch unterscheiden sich die Anbieter der Tagesgeldkonten enorm. Die lukrativsten Tagesgeldkonten sind nicht bei den Großbanken oder Sparkassen zu finden, sondern bei so genannten Direktbanken, die zumeist nur per Telefon oder Internet erreichbar sind.
Den allgemeinen Erfahrungen zufolge versuchen die Großbanken sowie Sparkassen im Privatkundengeschäft die interessierten Kunden auf Geldmarktfonds zu lenken. Aus einem einfachen Grund – die Gewinnmargen sind höher. Die besagten Geldmarktfonds sind keineswegs schlecht, jedoch fallen dort zumeist Depotgebühr und Verwaltungs-Gebühren an, welche die eigentliche Rendite stark mindern.
Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Aspekte, auf die Sie achten sollten, falls Sie sich für ein Tagesgeldkonto entscheiden. Sie werden anschließend selbst nach dem passenden Angebot suchen und auch „gut“ von „weniger gut“ unterscheiden können.
Direktbanken nutzen die verschiedensten Kommunikationswege. Die Banken geben die Ersparnisse in der Kostenstruktur (z.B. Keine Filialen) an die Anleger in Form von höheren Zinssätzen wieder. Eine Filial-Bank gibt beispielsweise nur einen Tagesgeldzins i.d.R. von um die 1%. Direktbanken ohne Filialen, die ausschließlich per Telefon, Internet und Brief kommunizieren, zahlen meist mehr als das Doppelte. Man merkt, es sind deutliche Zinsunterschiede möglich. Bei größeren Anlagesummen macht sich ein Prozentpunkt stark bemerkbar.
Von den Zinssätzen darf man sich jedoch nicht blenden lassen. Wer mit dem Gedanken spielt, sein Geld auf einem Tagesgeldkonto zu deponieren, sollte die Sicherheit prüfen. Jede Bank mit dem Sitz in der EU hat laut einem EU-Gesetz die Auflage, die Kundeneinlagen bis zu 90% höchstens jedoch bis 20.000 Euro abzusichern. In Deutschland geschieht das durch die „Enschädigungseinrichtung deutscher Banken“. Darüber hinaus gibt es in Deutschland den "Einlagensicherungsfonds der privaten Banken". Dieser Fonds bietet den Anlegern bei einer drohenden Insolvenz der Bank eine 100%ige Sicherheit der Geldanlagen. Auf diese Art der Absicherung sollte man achten. Die Informationen stehen in den jeweiligen Bedingungswerken der einzelnen Banken. Tagesgeldkonten im Ausland sollten vorab deutlich geprüft werden. Absicherung, Verfügbarkeit und Kosten für Überweisungen können die Rendite stark mindern. Ebenso sind eventuelle Sprachbarrieren ein Manko.
Die Zinszahlungsperioden, die sich bei den Anbietern zwischen monatlich, vierteljährlich und jährlich unterscheiden sind nicht außer Acht zu lassen. Zahlt die Bank die Zinsen monatlich generiert man durch den Zinsenszinseffekt eine höhere Jahresrendite als bei einer jährlichen Zinszahlung. Einen Vergleich kann sich jeder mit einem Taschenrechner in ein paar Rechenschritten ermitteln.
Ähnlich aufmerksam sollte man den Anbieter aufgrund der Verfügbarkeit auswählen. Direktbanken haben, wie oben schon erwähnt, die Eigenschaft, lediglich über Internet/Telefon oder per Post erreichbar zu sein. Eventuelle Telefonate über teure Vorwahlnummern schmälern die Rendite. Ebenso sollten Überweisungen vom Tagesgeldkonto auf das eigentliche Girokonto nicht länger als 4 Tage dauern.
Bei einem Tagesgeldkonto sollte man denken, man könne seine Rücklage auf jedes beliebige Girokonto/Sparkonto rücküberweisen. Viele Anbieter unterscheiden sich mit der Einschränkung eine Rücküberweisung nur auf ein bestimmtes Referenzkonto durchzuführen. Dies ist zwar nicht direkt negativ, jedoch kostet es beispielsweise bei einer fälligen Rechnung Zeit, das Geld erst vom Tagesgeldkonto auf das Referenzkonto und dann an den Zahlungsempfänger zu senden, als einfach die Rechnung vom Tagesgeldkonto zu bezahlen.
Die Zusatzleistungen der Anbieter von Tagesgeldkonten am Markt sind enorm. Viele Banken bieten direkt bei der Eröffnung einen flexiblen Sparplan mit monatlichem Lastschrifteinzug zu vereinbaren. Diesen Auftrag kann der Anleger jederzeit im Nachhinein ändern oder stoppen. Zum Teil setzten Banken Mindesteinlagen voraus. Diese schwanken zwischen 250 Euro bis hin zu 2500 Euro. Die Kontoführung, die bis vor knapp 2 Jahren meist noch mit einer Gebühr berechnet wurde, ist heutzutage weitestgehend gebührenfrei.
Viele Anleger denken auch an das Wohl ihrer liebsten Kinder. Leider schränken sich viele Anbieter bei der Eröffnung eines Tagesgeldkontos ein. Die meisten Banken eröffnen Tagesgeldkonten lediglich für Volljährige. Eine Kontoeröffnung für Minderjährige wird komplett abgelehnt. Die Eröffnung eines Tagesgeldkontos für einen Minderjährigen könnte z.B. im Falle der Scheidung der Eltern eventuelle Probleme mit sich bringen. Zustimmungen beider Gesetzlicher Vertreter müssen zur Eröffnung eingeholt werden. Bei der Eröffnung ist ein hoher Arbeitsaufwand zu bewältigen, den die meisten Tagesgeldkonto-Anbieter nicht tragen möchten.
Die Banken lassen sich das Werben der Neukunden einiges kosten. Am Markt sind Prämien, für eine Kontoeröffnung mit einer Ersteinzahlung, wie zum Beispiel Champagner-Sets, MP3-Player oder Tankgutscheine nichts Besonderes. Freundschaftswerbung wird in diesem Bereich stark genutzt. Zum Teil bekommt man sogar als Werber und als Neukunde eine Prämie.
Zusammenfassend sollten Sie auf folgende Punkte achte:
- Kosten
- Zinssatz
- Zinszahlungsperiode
- Einlagensicherung
- Verfügbarkeit (Online, Telefon, Post)
- Mindestanlage
- Prämien
Im Bankbereich vollziehen sich zur Zeit große Umwälzungen. Immer mehr Verträge werden online abgeschlossen, ohne dass der Bankkunde eine Bank von innen sieht. Die Einsparungen der Bearbeitungskosten werden an die Bankkunden weitergereicht. Bei der Kreditgenehmigung wurde ein automatisches Verfahren eingeführt, mit dessen Hilfe eine Online-Sofortentscheidung möglich ist. Beispiel: Der Ratenkredit der Netbank.
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